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Hear Eyes Move – Dances with Ligeti – Elisabeth Schilling © Boshua
3.10.
So, 19 Uhr Schlussakord St. Maximin, Trier 25/35 € inkl. VVK HEAR EYES MOVE
Konzept & Choreographie:
Elisabeth Schilling
Kostüme & Bühnenbild:
Michèle Tonteling
Cathy Krier, Klavier
Tanzcompany
Musik von György Ligeti

Espressoeinführung Präsentiert von

HEAR EYES MOVE
Dances with Ligeti

„Ist das Kunst oder kann das weg?“ – eine Frage, die im Fall von Elisabeth Schilling und Cathy Krier ganz eindeutig zu beantworten ist, wenn geballtes Körpergefühl und eindrucksvolle Klaviervirtuosität künstlerisch geschickt aufeinandertreffen und dabei ein erstklassiges Gesamtwerk entstehen lassen. Eine Zusammenführung von Körper und Klang, die es so beim moselmusikfestival noch nicht gegeben hat. Den musikalischen Ausgangspunkt der Darbietung bilden hierbei die Klavieretüden des renommierten Komponisten György Ligeti, interpretiert von der aus Luxemburg stammenden und u.a. 2015/2016 mit dem „ECHO Rising Star“ ausgezeichneten Pianistin Cathy Krier. Erweitert durch die international erfolgreiche Choreografin Elisabeth Schilling, die mit einem kleinen Ensemble die Klänge Ligetis ins Tänzerische übersetzt. Ob kraftvoll, rhythmisch oder sanft und emotionsgeladen, es gelingt der aus Wittlich stammenden Künstlerin, das einzigartige Turnhallen-Flair der ehemaligen Abteikirche von St. Maximin geschickt einzufangen, neue Räume des Erlebens zu schaffen und die Frage nach einem Richtig oder Falsch in der Wahrnehmung aufzulösen. Ein Abend voller Gefühl, Assoziationspotential und Können, der zu eindrucksvollen Momenten in die Welt der Sinnlichkeit einlädt.

“In der Schule wird oftmals vermittelt, dass es ein Richtig und ein Falsch, ein Gut und ein Schlecht gibt. Diese Auffassung von simplen, binären Denk- und Wertungsprozessen zwischen richtig und falscher Wahrnehmung und Interpretation spiegelt sich nicht selten in den Köpfen der Zuschauer*innen und Zuhörer*innen wieder – besonders in Beziehung zu zeitgenössischer Kunst. Ich versuche dem Publikum zu vermitteln, dass jede Form der Wahrnehmung, alle Assoziationen, die beim Zuschauen und Zuhören entstehen von Bedeutung sind. Ein Richtig oder Falsch, ein Gut oder ein Schlecht gibt es in der Kunstwahrnehmung somit nicht. Es geht darum, dass jede*r etwas erfährt, erlebt, erfühlt – und die jeweilige Erfahrung individuell wichtig und besonders ist” – Elisabeth Schilling.

Credits: Elisabeth Schilling, Konzept & Choreographie; Michèle Tonteling, Kostüme & Bühnenbild; Cathy Krier, Klavier; Elisabeth Christine Holth, Piera Jovic, Brian Ca, Valentin Ganiot, Cree Barnett-Williams, Tänzer*innen; Koproduktion mit: Les Théâtres de la Ville de Luxembourg, Kunstfest Weimar; Gefördert von: Ministère de la Culture Luxembourg, Philharmonie Luxembourg, Oeuvre National de Secours Grande Duchesse Charlotte, Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz/Kultursommer Rheinland-Pfalz, TROIS C-L Centre de Création Chorégraphique Luxembourgeois, European Commission, Erasmus for Young Entrepreneurs, Fondation Indépendance, FOCUNA, Monodrama Festival Luxembourg