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Spielorte

Kurfürstliches Palais - Innenhof

Willy-Brandt-Platz 3 Barrierefreie Spielstätte
Eingang über Palastgarten
54290 Trier

Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Trier wiederum von Franzosen besetzt. Bis zum Ende der Besatzung 1930 blieb das Kurfürstliche Palais Kaserne. In den 1930er Jahren gab es Pläne, den kurfürstlichen Palast als Großmuseum herzurichten in dem die neuzeitlichen Bestände der Trierer Museen zusammengeführt werden sollten. Im Zuge dieser Maßnahmen restaurierte man einige Innenräume, die Pläne wurden aber schließlich durch den Ausbruch des Krieges nicht mehr weitergeführt. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Kurfürstliche Palais schwer beschädigt: Die Dächer brannten ab, hinzu kamen Granat- und Bombentreffer. Durch die eindringende Witterung wurden die letzten Reste von Deckenmalereien und Stuckverzierungen im Gartenflügel vernichtet, auch die prachtvolle Rokokotreppe wies schwere Schäden auf. Die beiden Flügel des Niederschlosses wurden beim Wiederaufbau fast vollständig abgerissen. Nur der Rote Turm und das St.-Petersburg-Portal blieben erhalten. Hinter dem Portal wurde ein Neubau errichtet, der breiter als die Grundfläche des ehemaligen Niederschloss-Westflügels ist und damit teilweise in den ehemaligen Innenhof reicht. Die übrige Grundfläche des Niederschlosses blieb unbebaut und bildet heute den Willy-Brandt-Platz mit einem modernen Brunnen, der die historischen Phasen Triers symbolisiert.

In die Gebäude des Hochschlosses zog im Jahr 1955 die Bezirksregierung Trier. Seit der Auflösung der Bezirksregierungen in Rheinland-Pfalz im Jahre 2000 ist es Sitz der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion.

Von den alten Innenräumen sind nur die Rokoko-Treppe und das zugehörige Vestibül erhalten. Die Decke des Treppenhauses und der an die Treppe anschließende Saal im ersten Stock wurden in den 1970er Jahren mit einer an den Stil der Erbauungszeit angelehnten Ausmalung versehen.
Der über die erhaltene Treppe zugängliche Rokoko-Saal im 1. Obergeschoss fasst bis zu 190 Personen und dient manchmal für Kammerkonzerte und repräsentative Ereignisse mit kleinerem Publikum.
Im Innenhof finden manchmal Open-Air-Konzerte und einmal pro Jahr das Trierer Kurzfilmfestival statt.
Ein Teil des Nordflügels, der durch ein kleines Portal in elektrizistischem Stil zugänglich ist, steht der evangelischen Kirchengemeinde zur Verfügung. An der Außenwand des Flügels ist daher eine Gedenktafel für Caspar Olevian angebracht, der sich um die Gründung einer protestantischen Gemeinde in Trier verdient machte. Im Inneren des Nordflügels wurde nach ihm der Caspar-Olevian-Saal benannt, der der evangelischen Kirche als Gemeindesaal dient. In ihm werden im Winter oft die sonntäglichen Gottesdienste abgehalten, um Heizkosten für den riesigen Saal der Basilika zu sparen. Außerdem befindet sich im Nordflügel der Zugang zur Orgel der Basilika.
Das Gebäude mit dem Petersburgportal, auf der Grundfläche des ehemaligen Niederschlosses, und der Rote Turm werden ebenfalls von den Behörden benutzt. Der Rote Turm dient seit 1968, als er wieder eine barocke Dachhaube erhielt, als Glockenturm für die Basilika.
Im Süden des Kurfürstlichen Palais lag zu Zeiten der Kurfürsten ein Park. 1761 wurde hier erstmals der Ferdinand-Tietz-Brunnen erwähnt, der heute wieder im Park steht. Als Trier 1794 von französischen Truppen besetzt wurde, wurde der Park in einen öffentlichen Platz umgewandelt. Während der Nutzung des Kurfürstlichen Palais als Kaserne wurde das Gelände im Süden bis zu den Kaiserthermen als Exerzierplatz genutzt.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Kurf%C3%BCrstliches_Palais#Literatur

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