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Spielorte

Evangelische Kirche Winningen

Kirchstraße 5
56333 Winningen

Im alten, engbebauten vom Moselufer an mäßig stark ansteigenden Ortskern, erhebt sich die Winninger evangelische Kirche, die mit ihrem massigen Turm seit jeher das Ortsbild bestimmt. Es handelt sich um einen dreischiffigen Emporenbau mit zwei kleinen, weitwinklig-vierseitigen Querschiffarmen und quadratischem Ostchorturm. Das Gebäude besteht aus verputztem Bruchstein-mauerwerk. Das Langhaus  überdeckt ein Satteldach, dessen First mit  dem First der Querschiffe  eine Kreuzform bildet. Das Dach der Querschiffe ist entsprechend ihres polygonalen Grundrisses als Zeltdach ausgebildet.
Der Turm mit Rautenhaube hat eine Höhe von 30 m. Er trägt ein schmiedeeisernes Kreuz mit Wetterhahn. Alle Dachflächen sind mit Schiefer gedeckt. Bis zur Höhe der Glockenstube weist der Turm keine Gliederung auf. Hier hat er nach allen Seiten je zwei doppelte rundbogige Schallarkaden mit einem Mittelsäulchen. Über der Glockenstube, am Ansatz der die Dachrauten tragenden Giebel, verläuft ein kräftiger Sims, der unterseitig mit einem Arkadenfries hervorgehoben wird. Ein solcher Fries ziert auch die vier Turmgiebel, in denen sich gegenständig nach Ost und West je eine Dreierarkade mit doppelt hoher mittlerer Öffnung, nach Nord und Süd die Zifferblätter der Turmuhr befinden. Die Westfront wird von dem Barockportal aus Basaltlava und dem großen Rosettenfenster bestimmt. Die seitlichen Emporenfenster und die Rundluke unter dem rund ausgebildeten Giebel-schluss, der ein schmiedeeisernes Giebelkreuz trägt, vervollständigen die Fassade.
Der Innenraum der Kirche einschließlich des Chors ist 22 m lang und 10,70 m breit, die Querschiffe  haben eine Tiefe von 3,50 m. Das Chor ist durch einen Triumphbogen vom Schiff getrennt und liegt um zwei Stufen erhöht im Erdgeschoss des Turms. Seine Grundfläche ist quadratisch, mit einer Seitenlänge von 5 m. Die Decke des Chors bildet ein Kreuzgewölbe mit einer Scheitelhöhe von 5,20 m, dessen Grate schmucklos in halber Höhe des  Raumes in den Ecken auslaufen.
Das Chor hat zwei romanische Rundbogenfenster - eins hinter dem Altar in der Ostwand, das andere nach Süden. Südlich neben dem Chor liegt ein Seitenchörchen mit einer leicht rautenförmigen Grundfläche  von ca. 1,60 x 2,20 m. Sein Kreuzgewölbe hat Rundwulst-Rippen, die auf trichterförmigen Konsolen aufliegen. Vom Chörchen ausgehend, führt eine steinerne Wendeltreppe auf die Südempore. Entgegengesetzt auf der Nordseite befindet sich ebenfalls eine Spindeltreppe. Sie führt zur Sakristei, zur Empore und zum Turmaufgang. Am Fuß der Treppe ist der  Seiteneingang der Kirche mit überdachtem Vorbau. Sechs Pfeiler aus Basaltlava – das erste und dritte Paar mit rundem Schaft, das mittlere achteckig – tragen die Scheidbögen, die das Mittelschiff von den Seitenschiffen trennen.

Das Innere der Kirche wird wesentlich bestimmt von der dreiseitigen Empore mit ihrer barocken Balustrade und den die Decke tragenden prächtigen Säulen. Die Seitenschiffe und die Querschiffe haben je zwei Flachbogenfenster. Darüber stehen in gleicher Breite jeweils paarig die schmäleren, durch eine Mittelstütze getrennten Emporenfenster. Die Seitenschiffe haben Flachdecken, die Querschiffe der Empore ein flachgezogenes Kreuzgewölbe. Eine hohe Rundtonne mit einer lichten Höhe von 9,80 m überspannt das Mittelschiff einschließlich des Querjochs der Empore.Die im Laufe der Jahrhunderte durch das Anwachsen der Gemeinde immer wieder nötig gewordenen Erweiterungs- und Umbaumaßnahmen wurden stets in einer Weise vorgenommen, die zwar den jeweiligen Zeitgeschmack widerspiegeln, die Proportionen aber wahrte und das Gesamtbild nicht verletzte.

Quelle und weitere Informationen: http://www.ev.kirche-winningen.de/?x=2269&z=ord_1150066502

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