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Programm

Freitag, 16. August 2019, 20.00 Uhr

Jean Rondeaus Jasmin Toccata

Promotionsaula des Priesterseminars, Trier

Eintritt: 25/35/45 €

Werke u.a. von Purcell, Scarlatti, Soler

Jean Rondeau, Cembalo
Keyvan Chemirani, Percussion
Thomas Dunford, Laute

Bei Jasmin Toccata trifft die Welt des Barocks auf den Orient. Die Musik des dreiköpfigen Ensembles ist spektakulär, virtuos und meditativ und schafft so eine Verbindung zwischen diesen beiden Universen. Die warmen Klänge von Laute, Theorbe und Cembalo mischen sich mit melodischer persischer Perkussion. Die Raffinesse orientalischer Verzierungen findet ihr Echo in den kunstvollen Ornamenten des Barock. Werke großer europäischer Barockmeister wie Henry Purcell, Antonio Soler oder Robert de Visée - ausgewählt wegen ihres tänzerischen Kontextes oder rhythmischen Reichtums - verbinden sich mit Kompositionen von Keyvan Chemirani. Vereint in einer sinnlichen Toccata und gespickt mit teuflischen Rhythmen, haftet ihren ungewöhnlichen Interpretationen stets ein betörender Widerhall an, wie der Duft von fernöstlichem Jasmin.

Jasmin Toccata sind Jean Rondeau (Cembalo), Keyvan Chemirani (Zarb, Santour - orientalische Perkussionsinstrumente) und Thomas Dunford (Laute). Jean Rondeau studierte neben dem Cembalo Generalbass, Orgel, Klavier, Jazz und Improvisation, Komposition und Dirigat. Mit 21 Jahren war er einer der jüngsten Gewinner des internationalen Cembalo-Wettbewerbs des Musica Antiqua Festivals 2012 in Brügge, um nur eine seiner zahlreichen Auszeichnungen zu nennen. Rondeau arbeitet mit verschiedenen exzellenten Ensembles zusammen. Im März 2019 debütierte er in der Carnegie Hall, New York.
Keyvan Chemirani ist es wichtig, die Verbindung zwischen den Musikern unterschiedlicher Kulturen und Stile herzustellen und seinem Publikum die immense Vielfalt persischer Perkussionsmusik zu vermitteln. Er arbeitet mit internationalen Künstlern zusammen und zunehmend auch mit Jazzmusikern sowie mit Ensembles für Alte Musik. Chemirani hat zahlreiche Aufnahmen eingespielt. Thomas Dunford entdeckte bereits mit neun Jahren 
die Laute für sich. Nach seinen ersten Konzerten spielte er bereits Recitale in der New Yorker Carnegie Hall, der Londoner Wigmore Hall und trat sowohl solistisch als auch in Ensembles bei bekannten Festivals in aller Welt auf.

Foto: Jasmin Toccata

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