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Programm

Mittwoch, 5. September 2018, 20.00 Uhr

Protest - mal leise, mal laut

Kultur- und Tagungsstätte Synagoge, Wittlich

Eintritt: 29 € inkl. VVK

Sean Shibe, Gitarre
In Zusammenarbeit mit der Stiftung Stadt Wittlich

Sean Shibe ist Schotte. Stolz, stur, unbeugsam, aber auch humorvoll und selbstironisch sollen sie sein, die Schotten. Klischee oder Wahrheit? Wer je Shibes Projekt „SoftLOUD“ (LeiseLaut) zugehört hat, kennt die Antwort. Immer auf der Suche nach dem Außergewöhnlichen konfrontiert er akustische mit elektrischer Gitarre, überlieferte Traditionen mit modernen, klassische Komponisten mit zeitgenössischen. Shibe stellt frühe schottische Lautenwerke für akustische Gitarre elektrischen Arrangements gegenüber. So entwickeln sich sanfte, sensible und leise Melodien, indem sie zu einem Protestsong anschwellen wie in „Farewell to Stromness“ von Peter Maxwell Davies. Leid und Trauer strömen aus Julias Wolfe kraftvoller Elegy LAD - im Original für neun Dudelsäcke - geschrieben nach dem Tod eines Freundes. Und doch endet SoftLOUD abrupt und kalt in David Langs „Killer“. Denn, so meint Sean Shibe: „Haben wir im Zeitalter von Brexit und Politikern wie Donald Trump tatsächlich vergessen, wie man ruhig und bedächtig redet oder ist die wirkliche Gefahr, dass wir nur nicht laut genug schreien?“Sean Shibe stammt aus Schottland. 1992 als Kind britisch-japanischer Eltern in Edinburgh geboren, studierte er zunächst am königlichen Konservatorium von Schottland sowie bei dem renommierten italienischen Gitarristen Paolo Pegoraro. Er debütierte in Tokios Musashino Hall, Londons Wigmore Hall und Hamburgs Elbphilharmonie sowie bei verschiedenen BBC Symphony Orchestern. Der 26-Jährige tritt bei Festivals in ganz Europa auf, tourte durch China, und arbeitete mit dem Danish String Quartett (2016 beim Mosel Musikfestival) zusammen.
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