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Programm

Sonntag, 30. September 2018, 17.00 Uhr

Hommage à Bach

Pfarrkirche St. Nikolaus, Konz

Eintritt: 29 € inkl. VVK
Freie Platzwahl

Tatjana Ruhland, Flöte
Matthias Höfs, Trompete
Christian Schmitt, Orgel

Johann Sebastian Bach hat Generationen von Musikern geprägt. Aber auch der große Barockmeister ließ sich beeinflussen, und zwar von keinem geringeren als dem venezianischen Komponisten und Violinisten Antonio Vivaldi. Die drei hochklassigen Solisten Matthias Höfs (Trompete), Christian Schmitt (Orgel) und Tatjana Ruhland (Flöte) beweisen dies eindrucksvoll in der Partita für Flöte solo in a-Moll, in dem sie Bachs vier Original-Tänzen jeweils eine Bearbeitung gegenüberstellen. Im Schreittanz Allemande offenbart sich Vivaldis Einfluss auf Bach. Das Konzert RV 310 ist bearbeitet für Trompete und Orgel. Mit einer Fantasie und Fuge über das Thema B-A-C-H für Orgel solo präsentiert sich der romantische Pianist Franz Liszt in der italienischen Corrente, gefolgt von der langsamen eleganten Sarabande, nach Vivaldis Violinenkonzert RV 230 (bearbeitet für Trompete und Orgel). Bachs letzter Tanz, die schnelle Bourée (Triosonate in G-Dur für Flöte, Basso continuo und Violine - bearbeitet für Trompete) hat Wissenschaftlern Rätsel aufgegeben. Die Authentizität dieser Sonate wurde immer wieder angezweifelt. Doch gehen neueste Forschungen davon aus, dass es sich um ein originales Bachwerk handelt.
Trompeter Matthias Höfs wird bereits mit 18 Jahren Solotrompeter des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg. Gleichzeitig wird er Mitglied des Bläserensembles German Brass, mit dem er weltweit erfolgreich ist. Seit 2000 unterrichtet er als Professor an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.
Echo-Preisträger Christian Schmitt ist einer der virtuosesten Konzertorganisten seiner Generation und weltweit gefragt. 2017 musizierte er mit Kent Nagano in der Hamburger Elbphilharmonie. Er errang Preise bei mehr als zehn nationalen und internationalen Orgel- und Musikwettbewerben, in Brügge und Tokio sowie 2001 beim Deutschen Musikwettbewerb. Seine Aufnahme der Widor-Orgelsinfonien erhielt den Echo-Klassik 2013.
Seit ihrem Debüt in der Carnegie Hall, New York, zählt Tatjana Ruhland zu den profiliertesten Flötistinnen. Die Presse beschreibt sie als Paganini auf der Flöte. Seit 2000 ist sie Soloflötistin des Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart des SWR, seit 2009 unterrichtet sie eine Flötenklasse an der Hochschule für Musik in Saarbrücken. Als Jurorin wird sie für Internationale Wettbewerbe in Deutschland und Japan eingeladen.
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