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Programm

Montag, 1. Oktober 2018, 20.00 Uhr

Geschichtenerzähler voller Poesie

Barocksaal Kloster Machern, Bernkastel-Wehlen

Eintritt: 25/49/69/89/109 inkl. VVK

Arcadi Volodos, Piano

Arcadi Volodos erzählt auf seinem Klavier romantische Geschichten. In seinem Spiel paart sich Virtuosität mit einem einzigartigen Empfinden für Zeit, Klangfarben und Poesie. So ist es kein Zufall, dass der russische Weltklassepianist mit seinem Recital im Barocksaal von Kloster Machern ein Panorama der Klaviermusik vom frühen 19. bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts bietet. Er spannt einen Bogen von der letzten zu Schuberts Lebzeiten veröffentlichen Sonate über Rachmaninow bis hin zu Skrjabin. Schuberts Sonate Nummer 16 G-Dur war die letzte Sonate, die zu Lebzeiten Schuberts veröffentlicht wurde. Dieses überaus perfekte und technisch anspruchsvolle Werk hatte auch der Russe Sergej Rachmaninow im Repertoire. Volodos präsentiert einige Präludien, ein Etude-tableau und ein Andante dieses wahrscheinlich größten Pianisten aller Zeiten. Rachmaninows Kommilitone Alexander Nikolajewitsch Skrjabin propagierte ab 1910 neue Wege der Tonalität, der Rachmaninow überhaupt nichts abgewinnen konnte. Wie innovativ Skrjabin komponierte, zeigt Volodos in einer Marzurka, den Flammes sombres, einem Poème und der Sonate Nummer 5 opus 53.
Arcadi Volodos gab sein New York Debüt 1996. Seitdem arbeitet der 46-Jährige weltweit gefeierte Pianist mit führenden Orchestern wie den Berliner Phiharmonikern, dem Philharmonia Orchestra London oder dem Royal Concertgebouw Orchester Amsterdam zusammen. Der Russe spielt unter Dirigenten wie James Levine, Zubin Mehta oder Valery Gergiev und gibt regelmäßig Klavierabende in der Royal Festival Hall in London, der Berliner Philharmonie oder im Musikverein Wien. 2003 erhielt Volodos den Echo Klassik, 2014 wurde er erneut mit diesem Preis in der Kategorie Solistische Einspielung des Jahres für „Volodos plays Mompou“ ausgezeichnet.