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Programm

Freitag, 8. September 2017, 20.00 Uhr

Caldara - Valer Sabadus, Countertenor | Ulrike Becker, Violoncello |Ensemble Nuovo Aspetto

Barocksaal Kloster Machern, Bernkastel-Wehlen

Eintritt: 29 | 39 | 49 | 65 | 89 € inkl. VVK

Androgyn, agil, elegant: Valer Sabadus‘ Stimme klingt wie aus einer anderen Zeit gefallen. Als einer der besten Countertenöre unserer Tage ist der gebürtige Rumäne geradezu prädestiniert für die Musik des Barocks. Gemeinsam mit den Spezialisten für Alte Musik, Nuovo Aspetto, und der Cellistin Ulrike Becker widmet sich der 31-jährige den Liedern von Antonio Caldara (1670-1736), der als einer der bedeutendsten Komponisten seiner Zeit galt. Er schrieb mehr als 3400 Werke, darunter über 80 Opern, 43 Oratorien und 150 Messen. Und so nimmt Valer Sabadus seine Zuhörer im Barocksaal von Kloster Machern mit auf eine Entdeckungsreise, indem er ihnen mit den wunderschönen Arien von Caldara eine facettenreiche, faszinierende und überaus melodiöse Auszeit schenkt. Valer Sabadus debütierte 2013 beim Mosel Musikfestival in Kloster Machern. Damals galt er noch als Geheimtipp, obwohl er bereits 2012 den Echo-Klassik-Preis erhielt, schon 2015 folgt der nächste Echo. Große Erfolge feierte er bei Festwochen für Alte Musik in Insbruck, dem Festival Grafenegg sowie in den Philharmonien Essen und Köln Nuovo Aspetto (Neue Aspekte) geht es darum, durch ein ungewöhnliches Repertoire mit ungewöhnlichen Besetzungen neue Blickwinkel auf meist ungehörte Musik zu richten. Ulrike Becker ist Mitglied der Berliner Lautten Compagney, einem der renommiertesten deutschen Barockensembles.

Valer Sabadus, Countertenor
Ulrike Becker, Cello
Ensemble Nuovo Aspetto

OHRENSESSEL: (Konzerteinführung 8.9. 18.30 Uhr, Kloster Machern vor dem Konzert, keine zusätzliche Eintrittskarte erforderlich)
Prof. Dr. Thomas Seedorf (Hochschule für Musik, Karlsruhe) zu Caldara - Valer Sabadus
Helden und Liebhaber – Das Zeitalter der Kastraten auf der Opernbühne. Die männlichen Hauptfiguren der italienischen Oper des 17. und 18. Jahrhunderts waren beides: Held und Liebhaber. Der außergewöhnliche Klang der Kastratenstimme, in dem sich Kraft und Sensibilität verbanden, galt noch bis ins frühe 19. Jahrhundert hinein als ideale vokale Chiffre eines "eroe amante“.