FINDET NICHT STATT - Kotaro Fukuma & Dr. Michael Fürtjes

FINDET NICHT STATT - Kotaro Fukuma & Dr. Michael Fürtjes

Mittwoch, 30. September 2020, 20.00 Uhr

Bibliothek des Bischöflichen Priesterseminars, Trier

49 €, freie Platzwahl
Tickets

Statt des ursprünglich geplanten Programms wollen wir mit veränderten Formaten und kreativen Weiterentwicklungen in diesem Sommer an den Start gehen. Denn trotz neuerlicher Lockerungen und verringerter Kontaktverbote machen die weiterhin geltenden Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung eine Durchführung des ursprünglichen Festivalprogramms wirtschaftlich unmöglich. Unser Mosel Musikfestival 2020 wird kleiner, kreativ und sehr anders, aber wir werden Sie berühren, begeistern und bezaubern – so wie Sie es von uns kennen! 

Weitere Details lesen Sie im Beitrag auf unserer Website; dort finden Sie ebenso alle Informationen zu Spenden an das Festival und zur Rücknahme von Karten. Direkt zum Formular-Download

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Klingender Jahrhundertroman

Kotaro Fukuma, Klavier
Dr. Michael Fürtjes, Lesung

Programm:
Lesung mit Musik von Ludwig van Beethoven, Alban Berg und Theodor W. Adorno

Das Debüt des japanischen Pianisten Kotaro Fukuma beim Radio-Bremen-Festival „Auf schwarzen und weißen Tasten“ im Januar 2019 war eine kleine Sensation in der Geschichte der seit fast 30 Jahren bestehenden Konzertreihe. Das Publikum feierte Fukuma, der in seiner Heimat zu den veritablen Stars der Szene zählt, in Deutschland jedoch noch weitgehend unbekannt ist, mit minutenlangen, stehenden Ovationen. Der Bremer Weser-Kurier bescheinigte dem in Berlin lebenden Pianisten für seine Interpretation der berühmten Sonate op. 111 eine „phänomenale Beethoven-Präsentation von kaum noch steigerbarer Stringenz und Imposanz“. Diese steht auch bei seinem Debüt in Trier auf dem Programm. Allerdings erklingt sie in einem ganz besonderen Kontext. Zu Kotaro Fukuma gesellt sich lesend Dr. Michael Fürtjes. Literarisch-musikalisch begeben sie sich auf die Spuren von Thomas Manns „Doktor Faustus“, der Beethovens letzter Klaviersonate in seinem Roman ein literarisches Denkmal setzte. Neben der Hauptfigur Adrian Leverkühn ist noch ein weiterer Komponist, den die wenigsten als solchen kennen, in Manns Jahrhundertroman als „Geheimer Rat“ verewigt worden: Theodor W. Adorno. Der bedeutende Philosoph und Musiksoziologe hatte maßgeblichen Einfluss auf die musikästhetische Konzeption des Romans. Drei seiner Werke erklingen ebenso, wie Musik seines Kompositionslehrer Alban Berg.
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