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Kit Armstrong © Jean Francois Mousseau
10.7.
Sa, 20 Uhr Umverlegung vom Gelände des Bischöflichen Priesterseminars nach: St. Maximin, Trier 42 € inkl. VVK Kit Armstrong, Klavier
Katja Heinrich, Moderation & Rezitation
Werke von J. Bull & W. Byrd
Espressoeinführung Das Konzert findet im Freien statt. Bedenken Sie bitte entsprechende Kleidung. Präsentiert von

Eröffnungskonzert
Kit Armstrong, Klavier

Mit einem Klavierrecital von Kit Armstrong im Brunnenhof zu Füßen der Porta Nigra schloss 2020 einer der wohl ungewöhnlichsten Festivalsommer. Ein Werk erregte dabei besonders die Aufmerksamkeit des Publikums: „The Bells“ von William Byrd. Dieser wohl bedeutendste englische Komponist der Tudor-Zeit wurde durch das Geläut der Lincoln Cathedral, an der er als junger Musiker neun Jahre wirkte, zu der Komposition inspiriert. Beim sogenannten „change ringing“ werden die Glocken nacheinander so geläutet, dass keine der Wiederholungen mehr als einmal auftaucht. Und so entwickelt diese fast 500 Jahre alte Musik eine gewaltige Sogkraft, die auch auf Ausnahmemusiker Kit Armstrong ihre Wirkung nicht verfehlt hat. Für den Georg-Henle-Verlag bereitet er schon seit einigen Jahren eine Sammelausgabe der Werke für Tasteninstrumente von William Byrd vor, die er nun mit Werken eines ebenso herausragenden Komponisten der elisabethanischen Epoche, John Bull, für die Deutsche Grammophon auf einem neuen Album eingespielt hat. Kit sagt, die Musik Byrds und auch eines anderen Jubilars 2021, Jan Pieterszoon Sweelinck, gehörten unbedingt auf die großen Konzertpodien, denn sie ermöglichten erst Werke wie beispielsweise Bachs Goldbergvariationen im richtigen Kontext zu sehen. Folgerichtig eröffnet das moselmusikfestival 2021 mit Kit Armstrong und 500 Jahre alter Musik, die so schön, so ästhetisch, so sinnlich ist und dabei weit in die Zukunft weist.

 

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