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Klosterruine Stuben


56814 Bremm

Von dem langgestreckten, nach Osten gerichteten Bau sind die Außenmauern bis auf die Westwand erhalten. Die Kirchenruine weist zusammen mit dem dreiseitig schließenden Chor eine Länge von 45 Metern und eine Breite von über zehn Metern auf. Die nördliche Längsseite besitzt neun spitzbogige Fenster, die südliche deren sechs, während der Chor mit drei ebensolchen Fenstern versehen ist. In der Westwand, die mit einem Flügel des Klosters verbunden war, wird ein großes Rundfenster angenommen.

Im Innern sind noch die Nischen erkennbar, in denen sich die Beichtstühle befanden. In der Südwand folgt die Kreuzgangstür. Die Existenz des Kreuzgangs ist durch die Löcher der Deckenbalken und Dachsparren nachweisbar. An der Nordseite nahm eine Empore drei Achsen ein. Unter ihr befand sich eine Gruft, wie drei verschieden gestaltete Türen und Lüftungsöffnungen zeigen. Die flachen Wandpilaster, die hohen Profilkonsolen im Chor und die Pilasterstreifen über der Empore geben Aufschluss darüber, dass die Kirche kreuzgewölbt war.

Von der ehemaligen Ausstattung kam ein Muttergottes-Altar in die Pfarrkirche St. Hilarius zu Ediger-Eller. Der sechsseitige Stuhl einer Holzkanzel fand als Kanzel in der Schlosskapelle der Familie von Liebig in Kobern-Gondorf Verwendung.

Zu den weiteren Ausstattungsstücken gehörten unter anderem ein Steinaltar aus dem 17. Jahrhundert mit einer Darstellung der Krönung Mariens, eine seltene schmiedeeiserne Kanzel von 1663, die 1874 in die Burgkapelle der Reichsburg Cochem kam, eine Bildsäule des hl. Nikolaus, die schon erwähnten Beichtstühle sowie Kruzifixe, Leuchter, Monstranzen und andere sakrale Gegenstände.

Quelle: www.bremm.info/

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